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World Café – Vom KI-Potenzial zum konkreten Anwendungsfall

Worum geht's?

Das World Café diskutiert, wie Unternehmen vom allgemeinen Interesse an KI zu einem konkreten, akzeptierten und wirtschaftlich sinnvollen Anwendungsfall kommen. Als Leitbild dient das „Steinchen im Schuh“: eine kleine, aber regelmäßig störende Aufgabe mit unmittelbar spürbarem Nutzen.

Was bringt es?

Ein begrenzter Einstieg senkt technische und kulturelle Hürden. Beschäftigte erleben eine konkrete Entlastung, Unternehmen können Nutzen und Kosten besser bewerten und müssen nicht mit einem großen, schwer erklärbaren Transformationsprojekt beginnen.

Was haben wir gelernt?

  • Nicht jedes Problem braucht KI. Vor der Automatisierung muss geprüft werden, ob Prozessänderung, Digitalisierung oder klassische Software bereits die bessere Lösung sind.
  • Akzeptanz hängt davon ab, was mit Effizienzgewinnen passiert. Wenn Beschäftigte KI nur mit Stellenabbau oder zusätzlicher Arbeitsverdichtung verbinden, entsteht verständlicher Widerstand.
  • Ein kleiner Pilot schafft Vertrauen. Besonders geeignet sind wiederkehrende belastende Aufgaben, deren Ergebnis sichtbar ist und deren Fehlerfolgen gut kontrolliert werden können.

Wo kann man es einsetzen?

Genannt werden Dokumentation, Vertriebs- und Außendienstberichte, Stundenzettel, Pflege- und Verwaltungsaufgaben oder andere Routinen, die Fachkräfte von ihrer eigentlichen Kernarbeit abhalten.

Was braucht es dafür?

Ein gemeinsam erkanntes Problem, Prozesswissen der Beschäftigten, eine realistische Baseline zu Aufwand und Nutzen sowie klare Kommunikation darüber, wofür gewonnene Zeit verwendet werden soll. Zusätzlich müssen Kosten, Zugriffsrechte und Verantwortlichkeiten geklärt werden.

Der nächste Schritt

Das Team nach einer regelmäßig störenden Aufgabe fragen und prüfen, ob sie viele Beschäftigte betrifft. Danach bewusst die einfachste geeignete Lösung wählen, einen kleinen Pilot durchführen und vorher festlegen, woran Entlastung und Qualität gemessen werden.

Take-away

Der beste KI-Einstieg beginnt mit einem konkreten „Steinchen im Schuh“.

Besonders geeignet sind kleine, regelmäßig störende Aufgaben, bei denen der Nutzen einer Lösung schnell und sichtbar wird.

Nicht jedes Problem braucht KI.

Vor einer Automatisierung sollte geprüft werden, ob eine Prozessverbesserung, klassische Digitalisierung oder bestehende Software bereits die bessere Lösung ist.

Akzeptanz und messbarer Nutzen sind entscheidend.

Kleine Piloten schaffen Vertrauen – vorausgesetzt, Beschäftigte werden einbezogen, der heutige Aufwand ist bekannt und es ist klar, wie Entlastung, Qualität und der Umgang mit gewonnener Zeit bewertet werden.

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